Aus dem Nähkästchen eines Bloggers

Ich muss Dir jetzt erst mal etwas beichten…

 

Ich habe gar kein Nähkästchen. So, jetzt ist es raus. Und was soll ich sagen? Ich fühle mich gleich viel besser.

 

Was ich aber habe sind Erfahrungen und Wissen aus über 15 Jahren als Blogger. Und aus diesem “sprichwörtlichen Nähkästchen” möchte ich Dir heute ein paar Dinge erzählen.

Tipps aus über 15 Jahren Blogger-Erfahrung

Soll ich einen Blog starten, oder soll ich nicht?

Kommt Dir diese Frage bekannt vor? Sie steht nämlich nicht selten im Raum, bevor ein neuer Blog, eine Webseite oder sogar ein ganzes Online-Business entsteht.

 

Meine Antwort: Du sollst!

 

Du musst dafür ja nicht gleich Deinen Job aufgeben. Der Aufbau eines neuen Projekts kann auch ganz entspannt nebenbei entstehen.

 

Es ist vielleicht sogar besser, wenn Du erst mal schaust, ob das ausgewählte Thema überhaupt etwas für Dich ist.

 

Fang’ einfach an und Du wirst sehen, ob Du Dich wohl fühlst oder nicht. Sollte tatsächlich letzteres eintreten, dann hast Du es immerhin ausprobiert und musst Dir nicht immer wieder die Frage stellen: Was wäre wenn?

 

Wenn Du aber gar nicht erst startest, dann kann es passieren, dass jemand anderes auf die gleiche bzw. eine sehr ähnliche Idee kommt und “Deine” Lorbeeren erntet.

 

Was meinst Du, wie sehr Du Dich dann ärgern wirst, es nicht selbst versucht zu haben?

So starte ich, wenn ich eine neue Idee habe

Wenn ich einen Geistesblitz oder so etwas in der Art habe und mir diese Idee über einen gewissen Zeitraum nicht mehr aus dem Kopf geht, dann überlege ich mir ein grobes Konzept (Welche Inhalte könnten für mein Thema interessant sein?), suche mir eine passende Domain aus und lege eine Webseite an. Meistens handelt es sich dabei um Blogs.

 

Wenn ich dann auch nach mehreren Postings bzw. Wochen noch immer voller Ideen und Tatendrang stecke, habe ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein passendes Thema für mich gefunden.

 

Jetzt arbeite ich die Idee / das Projekt weiter aus und schaue, wo Optimierungspotenziale schlummern könnten.

 

Aber wenn mir schon nach kurzer Zeit die Ideen ausgehen, oder ich sogar die Luste verliere, dann war es wohl doch nicht das Richtige für mich.

 

Ein Projekt wieder einzustampfen ist aber zum Glück kein Beinbruch. Immerhin kann ich sagen, dass ich es probiert habe und kann die Idee wieder aus meinem Kopf streichen, oder vielleicht für einen späteren Versuch irgendwo ablegen.

 

Tipp: Durch jedes neue Projekt, sammelst Du übrigens viele wertvolle Erfahrungen, von denen Du dann beim Aufbau der nächsten Webseite profitieren kannst. Die investierte Zeit ist also keineswegs vergeudet.

SEO ist nicht alles

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ohne Frage wichtig. Sonst würde es ja auch nicht zu den Themen der Relevanz Werkstatt gehören.

 

Aber es reicht leider nicht aus, sich ausschließlich auf diesen einen Kanal zu verlassen um neue Leser zu gewinnen.

 

Denn selbst wenn Du in Deinem Thema bisher vollkommen alleine unterwegs bist und Du damit monatlich tausende Leser über Suchmaschinen gewinnst, heißt es nicht, dass Du auch langfristig die / der Einzige in dieser Nische bleiben wirst.

 

Früher oder Später, vielleicht sogar inspiriert durch Deinen Blog, starten auch andere eine Webseite mit einem ähnlichen bzw. sogar dem gleichen Ansatz.

 

Schwupps bist Du nicht mehr allein und Dein Stück vom Kuchen wird kleiner.

 

Denkbar wäre auch, dass potenzielle Interessenten für Dein Thema plötzlich nicht mehr in Suchmaschinen, sondern den sozialen Medien unterwegs sind.

 

Spätestens dann ist es wichtig, dass Du ebenfalls dort aktiv wirst.

 

Am besten ist es aber, wenn Du von vornherein schaust wo Du an Besucher für Deinen Blog kommen könntest und diese Kanäle dann für Dich nutzt.

Spam und unseriöse Anfragen

Was habe ich mich über die erste E-Mail gefreut, die ich über mein Kontaktformular erhalten habe. Leider währte die Freude aber nur solange, bis ich erkannte, worum es in der E-Mail ging.

Spam und unseriöse Anfragen

© Anhangsgebilde / pixabay.com

 

Es handelte sich nämlich nur um eine Werbemail, die mich auf ein tolles Angebot für potenzsteigernde Mittel aufmerksam machen wollte.

 

So ähnlich ging es dann auch erst mal weiter…

 

Bis dann (nach einigen Monaten) auch mal eine andere E-Mail im Posteingang auf mich wartete. Es war das Angebot einer “sehr seriösen” SEO-Agentur, die mich nur für wenige hundert Euro auf Platz 1 der Google Suche katapultieren wollte (garantiert sogar).

 

Kleiner Tipp: Solche Anfragen sind nicht wirklich seriös, denn bei der Anzahl von Rankingfaktoren, die für die Positionierung Deiner Inhalte in den Suchergebnissen zuständig sind, kann es keine Garantie für den ersten Platz geben. Auch zur damaligen Zeit nicht.

 

Es wurde auch nicht besser, als die erste Anfrage für einen bezahlten Beitrag eintraf. Ich solle doch bitte einen Text über das Thema Glücksspiel verfassen und darin einen Link zu einem Online-Kasino einbauen.

 

Ich habe dann tatsächlich geantwortet und meine Bedenken geäußert, dass so ein Inhalt nicht zum Thema meiner Webseite passen würde und dass so ein bezahlter Follow-Link (den wollten sie nämlich haben) sich auch nicht unbedingt mit den Google Webmaster Richtlinien vereinbaren lässt.

 

Sinngemäß kam nur zurück, dass ich mich nicht so anstellen solle. Eine Antwort darauf sparte ich mir dann.

Erst nach einem Jahr wurde es besser

Erst nach etwa einem Jahr kamen Benachrichtigungen, dass neue Kommentare zu meinen Artikeln verfasst wurden und kurz danach dann auch die ersten seriösen Anfragen für Gastbeiträge und Advertorials.

 

Mein Learning aus dieser Anfangszeit ist also: Geduld haben und den Kopf nicht in den Sand stecken, wenn eine Seite erst mal nur für Spammer und Co. attraktiv erscheint.

 

Ach ja, durch entsprechende Plugins und Sicherheitseinstellungen hat sich der Spam mittlerweile deutlich minimiert 🙂

Der erste Hacker-Angriff

Tja, nachdem die Spam-Geschichte soweit ausgestanden war, kamen neue Probleme auf mich zu. Eines Morgens tippte ich die URL meines Blogs in die Adresszeile meines Browsers und bekam etwas unerwartetes zu sehen.

 

“Hacked by sonstwem”

 

Na toll… ich war kurzzeitig am Überlegen, ob ich das Handtuch werfen sollte. Denn natürlich hatte ich keine Sicherungskopie meiner Webseite.

 

Ich beschloss dann aber, nicht kampflos unterzugehen. Ich öffnete mein FTP Programm und begann damit, mir die einzelnen PHP-Dateien meines Blogs anzusehen. Schon sehr bald erkannte ich den Übeltäter und ein Erkennungsmuster.

 

Alle gehackten Dateien hatten nämlich exakt das gleiche Änderungsdatum (und Uhrzeit). Ich öffnete sie mit einem Texteditor und löschte den ungewünschten Code heraus und konnte ENDLICH wieder auf meine Seite zugreifen.

Schutz ist wichtig!

Damit mir so etwas nicht noch einmal passiert, beschäftigte ich mich seitdem intensiv mit dem Thema Sicherheit. Ich erstellte eine .htaccess Datei, vergab neue Zugriffsrechte für sensible PHP-Dateien und installierte ein Sicherheitsplugin (seit einigen Jahren ist das übrigens Bulletproof Security, das erstellt mir auch gleich eine sichere .htaccess Datei).

 

Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, dass es Hacker nicht nur auf große Websites abgesehen haben und das ein effektiver Schutz sehr sehr sehr sehr wichtig ist.

 

Wenn Deine Webseite oft das Opfer von Hackerangriffen wird, dann schau am besten mal auf hackerhilfe.de vorbei. Dort biete ich Dir Hilfe bei der Bereinigung Deiner Webseite an und zeige Dir, wie Du sie gegen künftige Angriffe schützen kannst.

Die erste Schreibblockade

Die ersten 20 – 30 Beiträge gingen mir noch gut von der Hand. Es kam mir so vor, als würden mir die Ideen einfach nur so zufliegen und ich müsste sie einfach nur noch in Worte fassen.

 

Doch nach einer Weile blieben die Ideen plötzlich aus. Ich wusste nicht mehr, worüber ich noch schreiben soll. Ich starrte ewig auf den leeren, weißen Bereich meines Texteditors und schloss ihn dann irgendwann wieder ohne ein einziges Wort getippt zu haben.

 

Das Ganze zog sich fast einen Monat hin. Es wollte mir einfach nichts einfallen.

 

Auch heute habe ich übrigens immer mal wieder solche Phasen.

Was tun, wenn es passiert?

Inzwischen habe ich aber dazugelernt und lasse mich dadurch nicht mehr so sehr stressen. Eine kleine Pause kann nämlich auch mal wichtig und sogar hilfreich sein.

 

In dieser Zeit lese ich dann z.B. viele Fachzeitschriften und Bücher über Suchmaschinenoptimierung, das Bloggen, die Fotografie und was mich sonst gerade noch interessiert. Oder ich stöbere in anderen Blogs und sammle Inspirationen.

 

Meist hilft mir das alles schon sehr viel weiter und gibt mir neue Impulse für den nächsten kreativen Lauf 😉

 

Ich habe daraus gelernt, dass solche Pausen durchaus auch ihre Vorteile haben können und das sich nichts erzwingen lässt.

Probieren geht über Studieren

Am Anfang dieses Beitrags schrieb ich über ein sehr ähnliches Thema. Soll ich, oder soll ich nicht? Dort bezog sich diese Frage allerdings noch auf die Entscheidung überhaupt mit dem Bloggen bzw. dem Aufbau einer Webseite anzufangen, oder nicht.

 

Dieses mal möchte ich eher auf die Inhalte und Funktionen hinaus. In der Vergangenheit habe ich mir nämlich schon öfter mal Fragen gestellt, wie z.B.:

 

  • Soll ich wirklich ein Beitrag über das Thema XY schreiben?
  • Lohnt sich Facebook / Twitter / Pinterest / Instagram für mich?
  • Brauche ich ein Forum?
  • Würde sich jemand für meinen Newsletter anmelden?

 

Diese Liste könnte ich noch ewig weiterführen, aber ich denke der wesentliche Punkt ist klar.

 

Ich habe irgendwann erkannt, dass beim Herumgrübeln oft sehr viel mehr Zeit drauf geht, als wenn ich es einfach ausprobiert hätte.

 

Seitdem versuche ich mir möglichst wenige Gedanken zu machen und neue Ideen einfach auszuprobieren.

Einfach machen? Jein, fast…

Einer der wenigen Stolpersteine ist oft das Rechtliche. Denn auch wenn sich eine Idee einfach umsetzen lässt, bedeutet das ja nicht, dass man es auch ohne Weiteres darf bzw. nichts beachten muss.

 

Ich prüfe daher vorab immer, ob es irgendwelche Vorgaben gibt, an die ich bei der Umsetzung denken sollte:

 

  • Bei einem Newsletter sollten z.B. Dinge wie die Datenschutzerklärung oder Double Optin nicht vergessen werden.
  • Generell ist es, spätestens seit Inkrafttreten der DSGVO, wichtig darauf zu achten, ob, wie und in welcher Form personenbezogene Daten erhoben werden.
    • z.B. kann schon das einfache Einbinden einer externen Schriftbibliothek, z.B. Google Fonts in Bezug auf die DSGVO problematisch sein.

 

Auch diese Liste lässt sich fortsetzen, aber es soll hier ja nicht um eine Rechtsberatung gehen, sondern um die Umsetzung neuer Ideen 😉

 

Wenn der Aufwand für die Umsetzung überschaubar ist und die Rechtslage es zulässt, dann probiere ich es einfach aus.

 

Wenn es dann tatsächlich niemanden interessieren oder gefallen sollte, dann ist es zwar schade, aber ich bin um eine Erfahrung reicher und kann mich mit anderen Ideen beschäftigen.

Ein Blog braucht Zeit und Geduld

Wenn ich in den letzten Jahren eins gelernt habe, dann dass ein Blog viel Zeit und noch mehr Geduld braucht.

 

Der Erfolg, wenn er denn angestrebt ist, kommt nämlich nicht über Nacht. Und auch das Erstellen neuer Inhalte braucht seine Zeit.

 

Je nach Länge und Recherche-Aufwand brauche ich für einen Beitrag mal mehrere Stunden und mal sogar Tage oder länger.

 

Mein Blog will aber auch dann bespaßt werden, wenn ich gerade keine neuen Beiträge schreibe, z.B. wenn Updates anstehen oder Kommentare auf eine Antwort warten.

 

Außerdem werfe ich zusätzlich immer gerne einen prüfenden Blick auf die Zahlen (Seitenaufrufe, Downloads, etc…).

 

Bestimmte Arbeitsabläufe konnte ich im Laufe der Zeit zwar verkürzen, aber ein Blog und das ganze Drumherum brauchen trotzdem regelmäßig Zeit.

Mein Zeitplan

Ich mache zwar vieles nach Bedarf, aber es gibt auch ein paar Dinge, die ich z.B. täglich mache:

 

  • Prüfung der Besucherzahlen und Seitenaufrufe
  • Prüfung der Kennzahlen in den Google Webmaster Tools
  • Nach Updates / Kommentaren schauen (inkl. Durchführung und Beantwortung)
  • Social Media (Ein wenig stöbern, liken, kommentieren usw…)

 

Für die ersten 3 Punkte brauche ich etwa 5 – 10 Minuten. Außer wenn etwas “merkwürdig” aussieht. Also wenn z.B. ungewöhnlich viele oder wenige Seitenaufrufe verzeichnet wurden und ich tiefer in die Analyse eintauchen muss.

 

Für Social Media habe ich keinen festen Zeitplan. Hier schaue ich einfach zwischendurch mal rein. Insgesamt würde ich den Zeitaufwand hier aber auf etwa 30 – 60 Minuten schätzen.

 

Wie machst Du das? Gehst Du ähnlich, oder ganz anders vor?

Geduld, Geduld und nochmal Geduld

Neben der Zeit, die investiert werden möchte, ist auch Geduld sehr wichtig. Darum möchte ich auf diesen Punkt gesondert eingehen.

 

Ich durfte es schon des Öfteren am eigenen Leib erfahren und predige es auch immer fleissig. Gerade bei neuen Projekten kann durchaus etwas Zeit vergehen, bis diese sich z.B. einen festen Stand in den Suchergebnissen erkämpft haben oder bis die ersten (regelmäßigen) Leser kommen.

 

Aber auch als langjähriger Blogger gibt es Dinge, die nicht von jetzt auf gleich eine Auswirkung haben. Wenn ich z.B. die Überschrift eines Beitrags ändere, weil ich mir dadurch höhere Klickzahlen erhoffe, dann kann ich leider nicht sofort mit aussagekräftigen Ergebnissen rechnen. Ich muss mir die Zahlen erst über einen gewissen Zeitraum ansehen und vergleichen.

 

Zum Glück bin ich aber ein sehr geduldiger Mensch 😉 Während ich auf die Ergebnisse einer Anpassung warte, kümmere ich mich einfach um andere Dinge. Es gibt ja immer etwas zu tun.

Werbung im Blog

Affiliate Links und Werbebanner sind beliebte Methoden um die Kosten, die man als Blogger hat, zu decken und sich vielleicht sogar “eine Kleinigkeit” dazu zu verdienen.

 

Als ich mich das erste Mal mit dem Thema Werbung auseinandergesetzt habe, habe ich mich einfach bei Google Adsense (heute Google Ads) angemeldet und den Code in meinen Blog eingesetzt. Pro Klick auf einen Werbebanner bezahlt zu werden, klang nämlich gar nicht so verkehrt.

 

Damals hatte ich drei Dinge allerdings nicht bedacht:

 

  1. Wenn eine Seite noch nicht sooooo fürchterlich viele Besucher hat, dann gibt’s auch nicht so viele Klicks 😉
  2. Es gibt ein Auszahlungslimit von 70,- €. Erst wenn diese Grenze überschritten ist, zahlt Google auch etwas aus. Und es kann ganz schön viel Zeit vergehen, bis dieser Betrag erreicht wird.
  3. Werbebanner, auch wenn sie asynchron geladen werden, ziehen die Performance und den Pagespeed-Score nach unten und machen eine Webseite oft langsam.

 

Besonders der letzte Punkt war ärgerlich. Gerade zu Anfang ist es ja wichtig sich zeitnah gute Positionen in den Suchergebnissen zu sichern. Und da Pagespeed ein Rankingfaktor ist, kann sich der Einsatz von Werbebannern schnell negativ auswirken.

Also lieber keine Werbung?

Doch schon, aber ich habe mir angewöhnt keine externen Werbebanner mehr einzusetzen. Es kann natürlich Webseiten geben, bei denen dieses Format funktioniert, aber ich bin eher ein Fan von sogenannten Partner-Links.

 

Ein Link stört nicht und wird (zumindest kommt es mir so vor) inzwischen eher wahrgenommen und geklickt, als ein Werbebanner.

 

Leider wird man bei den Partner-Links aber nicht pro Klick bezahlt, sondern erst, wenn auch jemand etwas darüber kauft. Durch die deutlich höhere Provision gleicht sich das aber häufig wieder aus.

 

Allerdings sollten die Links auch nicht übertrieben häufig zum Einsatz kommen. Wenn z.B. jedes zweite Wort ein solcher Partner-Link ist, dann würde ich daran zweifeln, ob es dem Autor hier tatsächlich darum ging sich mitzuteilen, oder ob nicht doch das Geld im Vordergrund stand.

Nicht für das Konto bloggen

Sind die ersten Einnahmen erst mal da, stellt sich häufig auch die Frage: Wie kann ich meinen Umsatz steigern?

 

Das ist natürlich nicht verwerflich, aber ich habe inzwischen schon öfter Blogs entdeckt, die anscheinend ausschließlich mit dem Ziel aufgesetzt wurden, Geld zu verdienen.

 

Selbst als Laie fällt einem sofort auf, dass es nur die Kohle geht (und das meine ich nicht auf das evtl. Thema des Blogs bezogen 😉 ).

 

Versteh’ mich bitte nicht falsch. Ich möchte keineswegs jemanden verteufeln, nur weil er hohe Einnahmen mit seinem Blog erzielen möchte. Aus meiner Sicht sollte es nur nicht das einzige Ziel eines Bloggers sein.

Gewinnspiele im Blog

Gewinnspiele können eine tolle Möglichkeit sein den eigenen Blog ins Gespräch zu bringen und neue Leser zu gewinnen.

 

Die Preise müssen dabei nicht zwingend gleich Smartphones, Fernseher oder Autos sein. Oft reichen z.B. auch schon etwas Selbstgemachtes (z.B. im DiY-Bereich) oder ein Gutschein.

 

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es nicht ausreicht einfach nur ein Gewinnspiel im Blog zu veröffentlichen. Damit andere darauf aufmerksam werden, muss etwas Marketing betrieben werden.

 

Facebook und die anderen Sozialen Netzwerke sind dafür ein super Kanal. Ich poste Gewinnspiele dort gerne in Gruppen und auf (zum jeweiligen Blog gehörenden) Seiten.

Die Teilnahmebedingungen dürfen nicht zu kompliziert sein

“…Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst Du nur einen 1.000 Wörter starken Kommentar verfassen, den Link zum Gewinnspiel in 50 Facebook Gruppen posten, 30 Twitter Accounts anlegen und dort auf diesen Beitrag aufmerksam machen und einen Kuchen backen…”

 

Das ist natürlich nur ein stark übertriebenes Beispiel, aber die Teilnahmebedingungen sollten trotzdem nicht zu kompliziert sein, sonst macht sich nämlich niemand die Mühe.

 

Wenn ich Gewinnspiele veranstalte, dann stelle ich meist eine Frage, die dann in einem Kommentar beantwortet werden kann.

 

Wenn Du es Deinen Lesern möglichst einfach machst und dann auch noch einen tollen Preis anbietest, dann kannst Du Dich schon mal auf einen Besucheransturm freuen.

Preise selber kaufen?

Jein 😉 Im Prinzip gibt es hier zwei Möglichkeiten:

 

  1. Die Preise selber kaufen
  2. Jemand stellt die Preise zur Verfügung

 

Letzteres ist natürlich die coolere Variante. Allerdings brauchst Du dafür auch eine bestimmte Reichweite. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass große Hersteller wie LG, Samsung, Toshiba, Sharp oder Panasonic nicht unbedingt einen neuen Smart TV heraus rücken, wenn ein Blog gerade mal 5 Leser im Monat hat 😉

 

Es kann aber auch nicht schaden, einfach mal eine Mail an die Firmen X, Y oder Z zu schicken. In dieser Mail kannst Du dann einmal Deinen Blog vorstellen, etwas zu den Besucherzahlen und ggfs. den demografischen Daten (Geschlechterverteilung, Alter, usw…) sagen und dann nett fragen, ob man bereit wäre einen Gewinn zu Sponsern.

 

Sollte sich tatsächlich niemand finden, der einen Preis zur Verfügung stellen möchte, bleibt ja immer noch Variante 1. Wie weiter oben schon gesagt, muss es ja nicht zwingend etwas Teures sein.

Die richtige Frequenz – Regelmäßigkeit

In welchen Abständen sollten eigentlich neue Blogposts erscheinen? Täglich? Wöchentlich? Monatlich? Auch nach all den Jahren, bin ich noch immer kein Vorzeigeblogger, was dieses Thema angeht.

 

Es gibt Phasen, da fallen mir fast stündlich neue Themen für Blogbeiträge ein. Und dann gibt es auch Tage bzw. Wochen, da funktioniert es nicht so gut.

 

Ob in allen Bereichen eine bestimmte Frequenz wichtig ist, kann ich leider nicht genau sagen. Ich könnte mir aber z.B. sehr gut vorstellen, dass ein Newsblog über Promis öfter als einmal pro Monat etwas veröffentlichen sollte.

Regelmäßigkeit ist wichtig

Meiner Meinung nach ist sonst aber vor Allem die Regelmäßigkeit wichtig. Damit ist nicht zwingend gemeint, dass jeden Dienstag um 15 Uhr ein neuer Blogpost erscheinen sollte.

 

Ich meine damit, dass Du es im besten Fall nicht so machst: In einer Woche 5 Beiträge veröffentlichen, dann 2 Monate lang gar nichts, dann mal wieder einen Beitrag und nach einer Mehrwöchigen Pause mal wieder etwas.

 

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es in der Vergangenheit schon manchmal so gemacht habe. Dabei habe ich festgestellt, dass sich unregelmäßige Veröffentlichungen negativ auf Wiederkehrende Besucher (die kommen irgendwann weniger häufig, oder gar nicht mehr vorbei) auswirken können.

 

Und auch Google ist von so einem Verhalten anscheinend nicht so sehr begeistert.

5 Tipps für neue Blogbeiträge

Damit Dir nicht die Ideen ausgehen, habe ich mir an dieser Stelle noch ein kleines Extra überlegt.

 

In diesem Abschnitt möchte ich Dir nämlich gerne 5 Tipps für neue Blogbeiträge an die Hand geben um Dir dabei zu helfen Deinen Blog langfristig mit Leben zu füllen:

1. Interviews

Bei der heutigen Anzahl von Blogs und Webseiten ist es eher unwahrscheinlich, dass Du mit Deinem Blog ein Thema allein bearbeitest. Die Wahrscheinlichkeit gleichgesinnte Blogger zu finden ist also recht hoch.

 

Da bietet es sich doch wunder an diese mal um ein kurzes (oder auch längeres) Interview zu bitten.

 

Der Vorteil: Du bietest Deinen Lesern einen interessanten Beitrag / Blogtipp und Du profitierst nebenbei auch von der Reichweite des interviewten Bloggers. Dieser wird das Interview nämlich bestimmt mit seinen Lesern teilen.

 

Außerdem können auch durchaus nette Kontakte oder Kooperationen durch eine einfache Interviewanfrage entstehen.

2. So mache ich … / So bekomme ich …

Wenn Du es noch nicht beschrieben hast, dann könnte ich mir vorstellen, dass es Deine Leser durchaus an einem Blick hinter die Kulissen interessiert sind.

 

Wenn Du z.B. eine spezielle Art hast die Fotos für Deine Blogposts zu machen, kann das einen Artikel wert sein in dem Du erklärst, welche Kamera Du verwendest, welche Einstellungen Du nutzt und ob Du noch weiteres Zubehör, wie z.B. einen Blitz oder ein Stativ verwendest.

So mache ich … / So bekomme ich …

 

Das obige Bild kommt aus einem meiner früheren Foto-Blogs. Im dazugehörigen Beitrag habe ich gezeigt, wie ich das folgende Bild gemacht habe:

 

Kaffeebecher

Es interessiert bestimmt auch viele Leser, wie Du z.B. auf neue Rezepte / Outfits oder ähnliches kommst.

 

Für Reiseblogs könnte ich mir gut vorstellen, dass Du z.B. verschiedene Möglichkeiten der Anreise zu einem bestimmten Ziel beschreibst. Also welche Möglichkeiten es z.B. gibt um von Deutschland nach Schweden zu kommen, was es kostet und wie die Verkehrsregeln dort aussehen.

3. Etwas über Dich

Es gibt doch bestimmt ein paar Dinge, die sich über Dich erzählen lassen. Wer bist Du? Woher kommst Du? Was sind Deine Hobbies? Wie bist Du zum Bloggen gekommen?usw…

 

Vielleicht gibt es ja auch ein paar lustige Fakten oder Anekdoten über Dich bzw. aus Deinem Leben? Oder Du möchtest mal zeigen wo / wie Du wohnst.

 

Eigentlich gibt es immer irgendetwas über sich selbst zu erzählen.

4. Persönliche Erfahrungen

Im Laufe des Lebens sammeln wir eine große Anzahl von Erfahrungen. Im Kindesalter z.B., dass Feuer heiß ist und man es nicht anfassen sollte.

 

Als Erwachsener steht vielleicht eine Hochzeit an bzw. liegt hinter Dir. Oder Du planst eine besondere Reise. Vielleicht hast Du auch etwas schönes selbst gebaut?

 

Erfahrungen lauern überall, sie müssen nur noch aufgeschrieben werden und schwupps ist wieder ein neuer Blogbeitrag fertig – Ein gutes Beispiel dafür ist dieser Beitrag.

5. Kritiken und Tests

Auch dieser Beitragstyp ist immer gern gesehen. Und im Prinzip lässt sich alles testen. Du hast Dir gerade einen neuen Fernseher gekauft? Cool, teste ihn und schreib darüber.

 

Selbiges gilt für alle anderen Produkte auch: Klamotten, Smartphones, Schminke, Technik, Spielzeug, Spiele, Lebensmittel usw usw usw…

 

Es funktioniert aber auch mit Dienstleistungen. Wie lief z.B. das Checkin in Deinem letzten Urlaub? Oder wie freundlich war der Berater im Fachmarkt, als Du Dir Produkt XY gekauft hast? Wie schmeckt eigentlich das Essen im Restaurant um die Ecke?

 

Es gibt soooooooo viele Dinge, die sich testen und rezensieren lassen und zwar egal worüber Du bloggst.

Ich denke das sollte erst mal reichen 😉 Wenn Du Interesse an weiteren Listen mit Ideen und Tipps für neue Blogbeiträge hast, lass es mich gerne in den Kommentaren unter diesem Beitrag wissen.

 

Hinweise in eigener Sache: Dieser Beitrag entstand aus eigenem Antrieb. Es gab dafür keinen Auftrag, Deal, eine Bezahlung oder ähnliches.

 

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AboutFlorian Leyrer
Moin, ich bin Flo. Ich bin Suchmaschinenoptimierer, Blogger und “Wordpress-Typ”.

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